Fuerteventura Matas Blancas Bericht September 2016  

Das Revier

Ungewöhnlich für Fuerte: weder Wellen noch eine Lagune, die nur manchmal Wasser hat, ist Matas Blancas ein Flachwasserrevier. Die Bucht ist etwa 2 km groß, der Surfschlag etwa 1 km wegen Abdeckungen. Trotz ablandigem Wind fühlt man sich sehr sicher. Der einzige Nachteil ist ein Strand aus groben Steinen. Der Einstieg ist mit Surfschuhen normalerweise gut machbar, aber bei Shorebreak (hatten wir zwei Mal in 11 Tagen) sollte die Station Hilfe anbieten.

 

Die Surfstation.

ist in ihrem ersten Betriebsjahr gut bestückt mit 30 Tabou-Brettern und 50 Gaastra-Segeln. Ein Zelt sorgt für Schatten, die Liegestühle sind einigermaßen bequem. Umkleideräume sind vorhanden und man kann das Neopren über Nacht dort lassen. Die Süßwasserdusche tröpfelt nur. Sicherheit ist durch ein Schlauchboot und ein Jetscooter gewährleistet.

Kite und Surf nutzen dasselbe Revier, bei den wenigen Gästen (viel mehr als ein Dutzend sollten es nicht sein) kommen die sich aber kaum in die Quere.

 

 

Das Hotel

Wir waren nicht in dem von Surf&Action vorgeschlagenen und sehr nahe gelegenen Hotel Rio Calma (das eine sehr schöne grüne Anlage hat). Unser Hotel H10 Costa Smeralda war am anderen Ende der Ortschaft, mit dem Auto 10 Minuten zu fahren. Wir hatten ein schönes Zimmer nahe am Meer. Das Essen, inbesondere das abendliche Buffet, war Spitze, auch den Service haben wir genossen. Im Poolbereich haben wir es nicht länger als eine Viertelstunde ausgehalten.

 

Die Insel

Fuerteventura ist eine karge Insel mit sprödem Charme. Die südlich Jandia-Halbinsel hat auf der Ostseite eindrucksvolle Sandstrände, aber die Hotelburgen sind abschreckend. Das Gebiet Sotavento, nahe bei unserem Spot, ist dominiert vom Hotel Los Gorriones und der monströsen Surfstation von Rene Egli. An der Westseite rollen die großen Wellen des Atlantik an, dort sind die Wellensurfer. Im Norden findet man bei Corralejo eine Landschaft mit riesigen Dünen. Das Landesinnere haben wir nicht besucht.