Bonaire Bericht März 2016  
Bonaire Revier

Das Revier

ist einzigartig: eine Lagune etwa 3x2 km groß, die Hälfte Stehbereich, durch ein Riff gegen Wellen abgeschirmt, blaugrünes Wasser. Bei Ebbe kann man schon mal mit der Finne aufsitzen, aber es ist alles Sand, kein Problem. Vorne im Stehbereich tummelt es sich, aber weiter draußen ist man alleine, auch da keine Welle. Wir hatten in der zweiten Woche etwas wenig Wind, macht aber nichts, auf der Insel gibt es viel zu sehen.

 
Jibe City

Die Surfstation.

Wir waren bei "Jibe City", der ersten von zwei direkt nebeneinander liegenden Stationen. Das Material ist gut (JP, Fanatic, RRD), aber bei Wind ist der Andrang erheblich und es kann knapp werden. Leider gibt es keine Festbretter sondern es wird als Surf-Pool vermietet. Man kann sein Brett nicht behalten wenn man eine Pause von mehr als 10 Minuten macht, wodurch man sich immer wieder umstellen muss. Bei dem Preis, den man zahlt, ist das nicht angemessen. Auch die Lockers, die inbegriffen sind, sind klein und nur sehr begrenzt verfügbar. Material über Nacht dalassen ist nicht möglich.

 

 

Das Hotel

Wir waren im "Captain Dons Habitat" untergebracht, einem Hotel etwas nördlich von der Stadt Kralendijk. Mit dem Auto war die Fahrt zum Surfspot etwa 15 min. Zunächst hatten wir einen Bungalow mit 2 Schläfräumen, dessen Zustand war aber unzumutbar. Wir haben dann in zwei Doppelzimmer gewechselt (im Bild die beiden ersten links oben) und waren sehr zufrieden. Die Sonnununtergänge sind von dort aus umwerfend. Das Hotel hat ein Restaurant direkt am Meer, wo auch das (inhaltlich mäßige) Frühstück serviert wurde.

 

Die Insel

Bonaire ist klein (ca. 30 km), aber abwechslungsreich. Die Touristen sind fast alle Taucher, es gibt sehr viele ausgewiesene Tauchspots, einige davon auch zum Schnorcheln geeignet. Im Süden nahe der Surflagune sind große Salinen, die durchaus sehenswert sind, und ein Mangrovengebiet, wo man eine Tour mit dem Kanu machen kann. Im Norden liegt ein Naturpark, dafür braucht man ein geländegängiges Auto und 4-5 Stunden. Auf der ganzen Insel sieht man viele Leguane, freilaufende Esel und schöne rosa Flamingos.